Kraftvolle Gemeinden

Als Salz der Erde und Licht der Welt bezeichnet Jesus seine Jüngerschar. Diese zwei Begriffe bringen auf greifbare und einleuchtende Weise den Auftrag der Gemeinde Jesu auf den Punkt: Wir sind berufen, diese Welt mit der Salzkraft des Evangeliums zu würzen, alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche mit Reich-Gottes-Werten zu durchdringen und Gottes Licht in jeden noch so verlassenen Winkel scheinen zu lassen! Was für ein gewaltiger Auftrag! Und was, wenn das Salz seine Salzkraft verloren hat, das Licht unter den Scheffel gestellt wird? (Matth. 5,13 + 14) Mit diesen beiden Fragen verdeutlicht Jesus die Wichtigkeit unserer Berufung und verweist zugleich auf die dramatischen Folgen einer Nachfolge, die fade und ohne Ausstrahlungskraft geworden ist. 

 

Als Gemeindebauer freuen wir uns ab allen Bestrebungen, neue Gemeinden zu pflanzen. Noch mehr begeistert uns, wenn Gemeinden heranwachsen, welche eine Ausstrahlungskraft in ihr Dorf, ihre Stadt, ihre Region entwickeln. Wir sind überzeugt, dass für die Transformation unseres Landes „Gemeinden, die die Welt verändern“, ein wesentlicher Schlüsselfaktor sein werden und schon sind!

Wer von uns sehnt sich nicht nach Aufbruch, nach „kraftvollen Gemeinden“? Aber: Müssen wir uns nicht ehrlicherweise auch immer wieder eingestehen, dass die Schere zwischen Vision und sichtbarer Realität manchmal noch sehr weit offen ist? Ist es nicht auch so, dass wir – trotz vieler Bemühungen und grosser Leidenschaft – manchmal wenig von dem sehen, was wir von Gott als Verheissung empfangen haben?  

 

„Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf; erkennt ihr’s  denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ Dieser Vers aus Jesaja 43,19 begleitet uns als Gemeinde schon seit vielen Jahren. Wie oft konnten wir schon staunen, wie ER wirklich in (gemeindlichen, persönlichen) „Wüsten und Einöden“ völlig Neues hervorspriessen liess. Und wie oft mussten wir uns schon beschämend eingestehen, dass wir vor lauter eigenem „Krampfen“ nicht offen waren für dieses überraschend Neue.

 

„Werkstatt für kraftvolle Gemeinden“ – tönt das nicht etwas vermessen? So als ob wir das einfach „machen“ könnten, die nötigen Tricks und das entsprechende Knowhow dazu hätten! Dazu können wir Entwarnung geben. Zu sehr sind wir uns vom Team nach vielen Jahren in unterschiedlichen verantwortlichen Diensten unserer Ohnmacht bewusst. Zugleich erleben wir aber gerade darin umso mehr SEINE Stärke, SEINE Kraft. Es geht eben darum, dass ER das Neue schaffen will. Wir können nur – wie Jesus – tun, was wir den Vater tun sehen. Es geht um Stärke in Schwachheit, oder wie es Henri Nouwen ausdrückte: „Eine Theologie der Schwäche ist eine Theologie der Machtverleihung durch Gott. Sie ist keine Theologie für Schwächlinge, sondern für Männer und Frauen, die für sich die Macht der Liebe in Anspruch nehmen, die sie von der Angst befreit und sie ermächtigt, ihr ‚Licht auf den Leuchter zu stellen, damit es allen im Haus leuchtet’ (Matth. 5,15) und die Arbeit des Gottesreiches zu tun.“

 

Der Grafiker hat im Logo das Anliegen der Werkstatt wunderbar aufgenommen: Mit einem Pinselstrich im grau-braun Ton werden all unsere Bemühungen, doch etwas Schwung in unser Leben, unseren Dienst hineinzubringen, dargestellt. Dies mit dem Resultat, dass wir irgend einmal aufgeben (Strich nach unten – Schluss). Dann ein völliger Neufanfang in grün, ein schwungvoller Wisch nach oben! Grün als Farbe der Hoffnung. Dabei geht es nicht um irgendeine Hoffnung, sondern um den, der die Hoffnung ist.

 

Als Verantwortliche der „Werkstatt für kraftvolle Gemeinden“ wollen wir primär Leitende, Leitungsteams, Gemeinden darin unterstützen, den Blick ganz auf IHN zu richten und in allen Herausforderungen an den Verheissungen Gottes festzuhalten. Manchmal sind wir „betriebsblind“, erkennen eben nicht mehr, welche Spuren Gott in unser Leben, unsere Gemeinschaft gelegt hat. Da gilt es abzulegen, was uns gefangen hält, Geist und Sinne neu für SEINEN Ruf und SEINEN Auftrag zu schärfen. Dies alles mit dem Ziel, dass sich Verantwortungsträger zusammen mit ihren Gemeinden mit neuem Mut und neuer Frische aufmachen, das verheissene Land einzunehmen.

 

In all dem geht es uns nicht um ein bisschen Kosmetik oder mehr Lebensfreude. Wir sind überzeugt, dass unser Land, unser Kontinent vor einer grossen Heimsuchung Gottes steht. Die Zeichen stehen in Richtung Erweckung! Es geht darum, Gemeinden zuzurüsten, zu stärken um fit für die Ernte zu werden – SEIN Reich komme, SEIN Reich kommt!

Gemeindewerkstatt

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